Proggies (Switzerland) - Sep 12

English translation:


First of all, this is probably the most unique Prog album title. I can very well imagine that you might be thinking -oh no - this can’t be anything good. But to err is to be human, and so La La La offers more than the title promises. In the striking opener, Alarm Clock Overture, the dominant polyphonic choirs humming merrily pay tribute to the title of the album. Funny thing. Exactly these vocal performances remind me of old Renaissance (Novella). The cheerful songs are a hit, but I find hearing the great guitars especially positive. The music clearly suggests neo prog, but contains the influence of world music. The percussion makes for an especially nice groove. The album is primarily of a cheerful nature, but the middle of the story tends to be sad. Clouds gather. Fortunately, you are lifted up at the end and the listener finds himself once again amid cheerful songs.

Conclusion: I think this album is a tribute to life. You should probably listen to it prepared, as you would be in life, to roll with the highs and lows, not being distracted by setbacks. A beautiful piece of music that is well thought out and impressively presented. You should listen to it. For NeoProggies, money well spent.

Original German version:

Zuerst einmal: das ist wohl der aussergewöhnlichste Titel zu einem Progalbum und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie jetzt einige denken, ach nee – das kann nix Gutes sein. Aber irren ist ja bekanntermassen menschlich und so bietet La La La eben mehr als im ersten Augenblick ersichtlich. Auffallend beim Opener Alarm Clock Overture sind dann gleich die dominanten mehrstimmigen Chöre, die fröhlich vor sich hinsummen und dem Titel des Albums ihren Tribut zollen. Witzige Sache. Erstaunlicherweise erinnern mich gerade diese Gesangseinlagen sehr an die alten Renaissance (Novella). Die heiteren Gesänge sind immer wieder mal anzutreffen, doch was mir vorallem positiv aufs Gehör schlägt sind die tollen Gitarrenparts. Die Musik schlägt deutlich in die NeoProg Richtung, lässt aber auch Einflüsse aus der World Music zu. Vorallem die Percussion sorgen für einen netten Groove. Das Album ist hauptsächlich von fröhlicher Natur, aber in der Mitte neigt die Geschichte zur Traurigkeit. Wolken ziehen auf. Zum Glück versöhnt man sich bis zum Schluss wieder und der Hörer findet sich erneut vertraut mit den heiteren Gesängen.
Fazit: Ich denke, das Album ist ein Tribut ans Leben. Man sollte wohl mit erhobenen Hauptes die Hochs und Tiefs durchlaufen und sich nicht vor Tiefschlägen aus dem Konzept bringen lassen. Ein schönes Stück Musik, dass wohl durchdacht und beeindruckend umgesetzt ist.
Auf Bandcamp kann man das Album in seiner vollen Länge geniessen: http://stevecochrane.bandcamp.com/album/la-la-la-variations-on-a-happy-song
Hört doch einmal rein. Musikalisch werden nämlich die NeoProggies durchaus auf ihre Kosten kommen.

Reviewed by Daniel Eggenberger
Translated by Rebecca Buckland